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Palithi
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Clauss, Martin

Palithi

Die Ausgrabungen an der Wallburg König Heinrichs Vogelherd bei Pöhlde

ISBN: 9783806210682

Buch

Erscheinungsdatum: 28. Dezember 1992

In wenigen Tagen lieferbar

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Beschreibung

1992. 138 Seiten mit 32 Textabbildungen und 22 Tafeln. 17 x 22,5 cm. Kartoniert.

Programmlinie: Wissen Sachbuch

Die aus Ober- und Unterburg bestehende Anlage, die aufgrund weniger Keramikfunde und der Radiokarbon-Datierung aus dem 8. bis frühen 10. Jahrhundert stammt, kann wegen der geringfügigen Siedlungsspuren nur als Fluchtburg gedeutet werden. Von entscheidender Bedeutung ist, daß die Wallburg offenbar zu dem Zeitpunkt aufgegeben wurde, als im frühen 10. Jahrhundert die ersten Bauten des Königshofes, der späteren Pfalz "Palithi", entstanden.


  • ISBN: 9783806210682
  • Seitenzahl: 138
  • Auflage: 1
  • Sprache: Deutsch

Porträt

Clauss, Martin

Martin Clauss, geb. 1973, lehrt mittelalterliche Geschichte an der Universität Regensburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Themenbereich »Krieg im Mittelalter«.

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Beschreibung

Auf dem Rotenberg südlich der Ortschaft und Königspfalz Pöhlde (Stadt Herzberg am Harz, Landkreis Osterode am Harz), die in den Jahren 927 und 929 in zwei Schenkungsurkunden Heinrichs I. an seine Gemahlin Mathilde als "Palithi" erwähnt wird, liegt die Wallburg "König Heinrichs Vogelherd". Der Sage nach soll es sich um die Stelle handeln, an der Heinrich I. dem Vogelfang nachging, als ihm die Nachricht von seiner Wahl zum deutschen König überbracht wurde.

Die Ausgrabungen, die in den Jahren 1955 bis 1975 in und bei Pöhlde durchgeführt worden sind, bilden den archäologischen Beitrag zur Geschichte von Königshof und Königspfalz "Palithi". In mehreren Zwischenberichten sind Teilergebnisse vom Verfasser bereits bekanntgegeben worden. Mit der jetzt vorliegenden Veröffentlichung der Grabungsergebnisse von der Wallburg "König Heinrichs Vogelherd" ist nun ein bedeutendes Kapitel der niedersächsischen Burgen- und Pfalzenforschung abgeschlossen.

Die aus Ober- und Unterburg bestehende Anlage, die aufgrund weniger Keramikfunde und der Radiokarbon-Datierung aus dem 8. bis frühen 10. Jahrhundert stammt, kann wegen der geringfügigen Siedlungsspuren nur als Fluchtburg gedeutet werden. Von entscheidender Bedeutung ist, daß die Wallburg offenbar zu dem Zeitpunkt aufgegeben wurde, als im frühen 10. Jahrhundert die ersten Bauten des Königshofes, der späteren Pfalz "Palithi", entstanden.

Clauss, Martin

Martin Clauss, geb. 1973, lehrt mittelalterliche Geschichte an der Universität Regensburg. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Themenbereich »Krieg im Mittelalter«.

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